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Prager erweckt abstrakte Formenwelt zum Leben

Bonn. Berühmt wurde Heinz-Günter Prager vor allem durch seine schweren Skulpturen aus Blei und Stahl. Nun widmet ihm das LVR-Landesmuseum Bonn eine Einzelausstellung. „Prager Zeichnungen 1966-2018“, lautet der Titel der Schau, die bis zum 27. Januar 2019 läuft.

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Vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat

Bonn. Das Frauenmuseum Bonn (FM) zeigt im Zeitraum Oktober 2018 bis 1. November 2019 in drei Etappen die Ausstellung „100 Jahre frauenpolitischer Aufbruch – vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat“. Der erste jetzt eröffnete Teil thematisiert den Kampf um politische Partizipation anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts.

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Anne-Mie Van Kerckhovens strategische Schau

Kassel. Kassel nutzt die „dokumentarlose Zeit“ für eine Ausstellung von Anne-Mie Van Kerckhoven. Die im Fridericianum gezeigte Schau wird am 9. November eröffnet und läuft bis zum 24. Februar 2019. Die Ausstellung kuratiert von Anders Kreuger, M HKA Antwerpen, versteht sich als letzte Station einer Präsentationstrilogie, die zuvor im M HKA Antwerpen sowie im Kunstverein Hannover und im Museum Abteiberg in Mönchengladbach zu sehen war.

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Rokoko-Ausstellung – Hommage an das Museum Morsbroich

Leverkusen. Schloss Morsbroich, in dessen Mauern das Museum Morsbroich seit seiner Gründung im Jahr 1951 beheimatet ist, wurde in der Zeit des Rokoko gebaut und im Stil des Neo-Rokoko erweitert. Auf diese Zeit des späten 18. Jahrhunderts bezieht sich die neue Ausstellung „Der flexible Plan. Das Rokoko in der Gegenwartskunst“, die bis zum 6. Januar im Museum Morsbroich gezeigt wird.

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Gropius Bau zeigt erstes Solo von Lee Bul in Deutschland

Berlin. „Ich möchte das Gefühl vermitteln, man bewege sich durch die Zeit, durch verschiedene Epochen. Meine Arbeiten sind wie Reisen an einen anderen Ort, in eine andere Zeit“, sagt Lee Bul, die vom 29. September bis 13. Januar in einer Einzelausstellung im Martin Gropius Bau gezeigt wird. Die umfassende Werkschau „Crash“ ist die erste von Stephanie Rosenthal kuratierte Ausstellung als neue Direktorin des Hauses.

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Kunstmuseum Bonn zeigt Flaneure der Kunst

Bonn: Bonn/Paris. Was haben die heutigen Pokemon-Go-Spieler mit dem französischen Dichter Baudelaire aus dem 19. Jahrhundert gemeinsam? Sie verkörpern beide die Vorstellung des Flaneurs. Auf die Suche nach dem Sujet des „Flanierens“ begibt sich das Kunstmuseum Bonn in der aktuellen Ausstellung „Der Flaneur. Vom Impressionismus bis zur Gegenwart“, die bis zum 13. Januar 2019 zu sehen ist.

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Bergischer Kunstpreisträger Niko Chodor

Solingen. Vom 28. September bis 11. November zeigt das Kunstmuseum Solingen die 72. Internationale Bergische Kunstausstellung. Die heterogene Schau, die traditionell unter keinem vorgegebenen Motto steht, gibt einen Einblick in das vielfältige Kunstschaffen der Region. Der mit 5.000 Euro dotierte Internationale Bergische Kunstpreis der National-Bank AG geht an den 1992 in Düren geborenen Niko Chodor.

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Eheleute Stephanie und Wolfgang Bohn fördern Bonner Kunstpreis

Bonn. Der Bonner Kunstpreis ist vorerst für die nächsten zehn Jahre gesichert. Nachdem sich die IVG-Stiftung als langjähriger Förderer aus dem Projekt herausgezogen hatte, schien die Zukunft dieses prestigeträchtigen Preises, der in einem zweijährigen Rhythmus vergeben wird, in weiter Ferne. Dank der neuen Sponsoren Stephanie und Wolfgang Bohn aus Bonn dürften die nächsten fünf Kunstpreise somit in „trockenen Tüchern“ sein.

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Palermo-Raum im Bonner Kunstmuseum und „Blinky“- Schau in Wiesbaden

Bonn/Wiesbaden. Blinky Palermo (1943-1977, bürgerlicher Name Peter Heisterkamp) wäre in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmen ihm gleich zwei Kunsthäuser eine Ausstellung. Das Kunstmuseum Bonn hat dazu einen Palermo-Raum eingerichtet, in dem bis 7. Oktober eine Auswahl von seinen Arbeiten zu sehen ist. Mit einer „Hommage à Blinky“ ehrt das Museum Wiesbaden den Künstler bis zum 28. Oktober mit einer Schau. Die in Bonn gezeigten Werke umspannen die Zeit der Ende der 1960er-Jahre bis zum Jahr 1973.

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Bilder einer Sammlung – 50 Jahre Kunsthalle Bielefeld

Bielefeld. „Bilder einer Sammlung – 50 Jahre Kunsthalle Bielefeld“ so lautet der Titel dieser Ausstellung, die vom 29 September bis zum 27. Januar 2019 in der Leineweberstadt gezeigt wird. Die Sammlung mit ihren ca. 500 Gemälden, 200 Skulpturen und ca. 4.500 Aquarellen, Zeichnungen und druckgrafischen Blättern ist zwar deutlich älter als 50 Jahre, aber bei weitem nicht so alt wie andere städtische Sammlungen, die oft auf dem Erbe fürstlicher Sammlungen beruhen.

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Paula Modersohn-Becker-Schau zwischen Worpswede und Paris

Wuppertal. Sie starb früh, mit nur 31 Jahren, und dennoch schuf Paula Modersohn-Becker (1876-1907) mit über 700 Arbeiten ein unglaubliches Oeuvre. Die Ausstellung im Von der Heydt-Museum, (9. September bis 6. Januar 2019) in Wuppertal, das mit mehr als 20 Gemälden neben Bremen das größte Konvolut der Malerin besitzt, präsentiert ihre eindrucksvollen Porträts, Selbstporträts, Stillleben und Landschaften zusammen mit Gemälden ihrer Malerfreunde aus Worpswede Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und Heinrich Vogeler.

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Bonn auf dem Weg zu einem urbanen Museum

Bonn. Kunst versus Politik: Mit dem besseren Ende für die Politik. Zu verdanken ist dieser Punktsieg Ex-Kanzler Gerhard Schröder, der im Beisein seiner Frau Soyeon Kim im Bonner Hofgarten das von Stephan Balkenhol konzipierte Kunstwerk „Hommage an August Macke“ enthüllen durfte und dabei weitere tatkräftige politische Unterstützung erfuhr.

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Japanfieber im Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Remagen. Es „mangat“ in Remagen. Nachdem bereits die Bundeskunsthalle in Bonn im letzten Jahr Mangas unter dem Titel: „Comics! Mangas! Graphic Novels!“ viel Ausstellungsraum zur Verfügung stellte, zieht nun das Arp Museum Bahnhof-Rolandseck in Remagen nach. Hier sind Mangas (Comics) wichtiger Bestandteil der Doppelausstellung „Japanfieber – Von Monet bis Manga“, die bis zum 20. Januar gezeigt wird.

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Franz Erhard Walther gestaltet Synagoge Stommeln 2018

Pulheim. Die Synagoge im Pulheimer Ortsteil Stommeln ist eine der wenigen Synagogen, die während der Pogrome 1938 nicht beschädigt wurden. Um ihrer Bedeutung gerecht zu werden und eine breite Öffentlichkeit auf den historischen Ort aufmerksam zu machen, wurde das Kunstprojekt Synagoge Stommeln ins Leben gerufen. Vom 14. September bis zum 18. November zeigt Franz Erhard Walther eine seiner Arbeiten in der Synagoge.

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Kaiserring-Verleihung an Wolfgang Tillmans

Goslar. Isa Genzken, Trägerin des Kaiserrings 2017, hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Es ist der 1968 in Remscheid geborene, in Berlin und London lebende Künstler Wolfgang Tillmans. Tillmans erhält den renommiertesten Kunstpreis der Gegenwart am Samstag, den 29. September um 11 Uhr im Mönchehaus Museum in Goslar.

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„CADORO“ in Mainz zeigt Werke des Künstlerduos Liebl und Schmid-Pfähler

Mainz. Im „CADORO –Zentrum für Kunst und Wissenschaft“ präsentiert die Galeristin Dorothea van der Koelen das Künstlerduo Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler in einer Einzelausstellung unter dem Titel „WIRIES“ Beide beschäftigen sich in ihren kinetischen Objekten mit den Auswirkungen technischer Entwicklungen auf ästhetische und soziale Aspekte des menschlichen und nichtmenschlichen Lebens.

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Sammlerehepaar schenkt LWL-Museum 150 Multiples von Joseph Beuys

Münster. Mit insgesamt 150 Multiples von Joseph Beuys (1921-1986) hat das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster eine umfangreiche Schenkung des Sammlerehepaars Ingrid und Manfred Rotert aus Osnabrück erhalten. Eine Auswahl, darunter Objekte, Postkarten, Fotografien und Grafikeditionen, zeigt das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der Ausstellung „Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys“ vom 29. November bis zum 29. September 2019.

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Ars Viva 2019

Düsseldorf/Bern. Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI vergibt in diesem Jahr den renommierten „ars viva-Preis“ für Bildende Kunst an Niko Abramidis (*1987), Cana Bilir-Meier (*1986) und Keto Logua (*1988). Ihre Werke werden vom 7. Oktober bis 20. Januar in „Kai 10 I Arthena Foundation“ in Düsseldorf präsentiert.

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Käthe Kollwitz Museum zeigt die Fotografin Eva Besnyö

Köln. Fesselnde Blicke, überraschendes Licht und ungewohnte Perspektiven: Die Photographien von Eva Besnyö (1910–2003) faszinieren. Im Herbst 2018 setzt das Käthe Kollwitz Museum Köln seine Photo-Reihe fort und präsentiert im Rahmen des Festivals der Internationalen Photoszene Köln mehr als 80 Vintage Prints dieser außergewöhnlichen Photographin aus sechs Jahrzehnten.

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„Remembrance is timeless“ (Erinnerung ist zeitlos)

Bonn. „Remembrance is timeless“ (Erinnerung ist zeitlos) lautet der Titel eines bemerkenswerten Forschungsprojekts im Frauenmuseum (FM) Bonn. Anlass für diese Werkschau, die bis zum 30. August gezeigt wird, ist die weltweite Debatte um die „Trostfrauen“, koreanische Sexsklavinnen im 2. Weltkrieg.

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