Writing the Mountains in St. Ulrich

St. Ulrich im Grödental (Südtirol). Entstanden als Parallelevent zur „Manifesta 7“ findet die Biennale „Gherdëina“ bereits zum sechsten Mal in St. Ulrich im Grödental (Südtirol) statt und wird von Adam Budak kuratiert. Dieses Jahr wird sich die Ausstellung mit eigens konzipierten Werken zeitgenössischer Kunst erstmals über den öffentlichen Raum des Dorfzentrums hinaus ausweiten und bestimmte Punkte in der umliegenden Landschaft in Form eines Parcours einbinden. Die Biennale „Gherdëina“ läuft bis zum 15. September.

Diese 17 Künstlerinnen und Künstler: Mariana Castillo Deball, Claudia Comte, Alessandro De Francesco, Alicja Kwade, Sissa Micheli, Štefan Papčo, Giuseppe Penone, Simon Perathoner, Gianni Pettena, Agnieszka Polska, Jiří Příhoda, Gregor Prugger, Mathilde Rosier, Egill Sæbjörnsson, Fabien Vallos, Nico Vascellari, Franz West wurden eingeladen, mit der herausragenden Naturlandschaft der Dolomiten, der Kultur und Geschichte des Tales, sozialen und linguistischen Eigenheiten sowie mit gesellschaftlichen Themen künstlerisch zu arbeiten.

Ausgangspunkte dieses Prozesses sind einerseits die im Rahmen einer Residenz in St. Ulrich entstandenen Texte Sureghes (Überwasser) des Künstlers und Poeten Alessandro De Francesco, die allen teilnehmenden Künstlern zur Verfügung gestellt wurden. Gleichzeitig nimmt die diesjährige Biennale den 268. Geburtstag des französischen Geologen Deodat de Dolomieu zum Anlass, um sich mittels verschiedener Kunstformen mit der typischen Natur- und Landschaftsform der Dolomiten und ihrer kulturellen Tradition auseinanderzusetzen.

Partner der Veranstaltung sind Museum Ladin, das Institut Micura de Rü, der Kreis von Kunst und Kultur St. Ulrich, Cesa di Ladins und Radio Gherdëina. Pk

 

BU:

Alicja Kwade, Absorption (Dolomit), 2018, Natural stone, mirror, powder coated steel, bronze patinated 250 x 290 cm. Courtesy König Galerie, Berlin/London Foto: Simon Perathoner