Wuppertal. Hannsjörg Voth (geboren 1940) ist seit den 1970er Jahren für seine
Aufsehen erregenden Land-Art-Projekte bekannt. Das Von der Heydt-Museum widmet dem in München und Niederbayern lebenden Künstler vom 24. März – 13. September eine umfassende Werkschau. Titel: Zu Lande und zu Wasser. Acht seiner Großprojekte werden anhand von Zeichnungen, Modellen und Fotografien (von Ingrid Amslinger) dokumentiert, deren ästhetischer Reiz und baulicher Anspruch noch heute staunen lässt.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den beeindruckenden Großskulpturen bis hin zu feinen Arbeiten auf Papier, die bis 2007 entstanden sind. Die retrospektive Zusammenstellung beleuchtet Voths über Jahrzehnte währende künstlerische Arbeit und Entwicklung mit Objekten, Fotografien, Zeichnungen und Malerei, die parallel zu seinen Land-Art-Projekten entstanden sind, und zeigt, wie intensiv und medial vielseitig sich der Künstler mit Themen wie Natur, Zivilisation, Mensch und Umwelt auseinandersetzt. pk

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Hannsjörg Voth „Reise ins Meer“, 1978, Foto: Ingrid Amslinger
© VG Bild-Kunst, Bonn, 2020