Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst im Städel

Frankfurt. „Zurück in Die Gegenwart – Neue Perspektiven, Neue Werke“, unter diesem Titel richtet das Städel Museum Frankfurt in den Gartenhallen ab dem 2. April seine Sammlungs-Ausstellung aus. Gezeigt werden Arbeiten 1945 bis heute.

Rund 250 Arbeiten von 170 Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Schulen, Stilen und Gruppen eröffnen überraschende Vergleiche, Blickwinkel und Sichtachsen zwischen der unmittelbaren Gegenwart und ihren Wurzeln in den zurückliegenden Jahrzehnten. Aus diesem Anlass ist auch eine Vielzahl an jüngsten Neuerwerbungen und Schenkungen erstmals zu sehen, etwa Arbeiten von Miriam Cahn (*1949), René Daniëls (*1950), Carlos Cruz-Diez (1923–2019), Jimmie Durham (*1940), Asta Gröting (*1961) oder Victor Vasarely (1906–1997).

Anhand unterschiedlichster Erzählstränge ermöglicht die Neupräsentation einen Zugang zur Kunst nach 1945, der die Sammlung bewusst nicht chronologisch, sondern thematisch erfahrbar macht. Die Auflösung des abgebildeten Gegenstandes in abstrakte, formlose Malereien wird ebenso Dekaden übergreifend vermittelt wie der sich gleichzeitig vollziehende Einzug der gestischen Malerei und deren Auswirkungen auf nachfolgende Jahrzehnte. pk

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Bild 1: Arbeit aus der Sammlung von Victor Vasarely, Rey-Tey-Ket, 1969. Foto: Städel

Bild 2: Arbeit aus der Sammlung von Isa Genzken, Wind I (David), 2009. Foto: Städel

 

 

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