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Ikone des jugendlich strahlenden Präsidenten

Kölner Schau zeigt John F. Kennedy – Zusammenarbeit mit Museum The Kennedys Berlin – Künstlerische Positionen von Aaron Vidal und Elmar Diks

Köln/Berlin. Durch seinen tragischen, viel zu frühen Tod ist John F. Kennedy (JFK) zur Ikone des jugendlich strahlenden Präsidenten geworden. Jugend, Erfolg, Beliebtheit und Glamour auf der einen Seite und das tragische Ende John F. Kennedys durch seine Ermordung in Dallas /Texas auf der anderen.

Die bis zum 31. Januar gezeigte Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) wird gemeinsam mit dem Berliner Museum The Kennedys durchgeführt. Die Sammlung „The Kennedys“ der Camera Work AG ist eine der weltweit umfassendsten Zusammenführungen aus Fotoarbeiten, offiziellen Dokumenten, privaten Papieren und Memorabilien der Kennedy-Familie.

Die Kölner Schau zeigt circa 70 Fotografien international bekannter Fotografen wie Mark Shaw, Elliott Erwitt, Will McBride, Cecil Stoughton und dem gebürtigen Kölner Jacques Lowe der Jahre 1935 und 1964 aus der renommierten Sammlung der Camera Work AG, Eigner des Museums The Kennedys. Das besondere an diesen Aufnahmen ist, dass die Sujets der politischen und künstlerischen Fotografie in ihnen verschmelzen. Weiterhin wird die erste TV-Präsidentschaftsdebatte der Geschichte zwischen Kennedy und Nixon der RBB-Dokumentation „John F. Kennedy in Berlin“ gezeigt, welche Kennedys berühmte „Ich bin ein Berliner“-Rede enthält. In Zusammenarbeit mit dem Museum The Kennedys in Berlin zeigt die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) Arbeiten international bekannter Fotografen – ergänzt durch Zeitungsausschnitte und Leihgaben u.a. des Historischen Archivs der Stadt Köln und des Erzbistums Köln.

Künstlerisch erweitert wird die dokumentarische Ausstellung um die Positionen der Künstler Aaron Vidal und Elmar Diks. Beide haben das Thema John F. Kennedy malerisch und digital künstlerisch bearbeitet. Die Kunstwerke bezeugen die zeitgenössische Rezeption Kennedys. Eine spartenübergreifende Schau entsteht, Dokumentation wird mit Kunst verbunden und erreicht nicht nur geschichtsinteressierte, sondern auch kunst- und kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. An Multimediastationen kann man die erste Fernsehdebatte des Präsidenten und seine Ankunft in Köln und Berlin erleben. Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die bis zum 31. Januar laufende Ausstellung.  

Ohne die Beteiligung der USA wäre der schnelle Wiederaufbau Europas und insbesondere Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg nicht möglich gewesen.

Umso mehr wirft die derzeitige politische Entwicklung Nordamerikas auch bei seinen Verbündeten viele Fragen bezüglich des Richtungswechsels der westlich orientierten Welt auf. Nach der Wahl von Donald Trump, dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, werden die Unterschiede gemeinsamer Sicherheitsinteressen, den Werten der westlichen Demokratie, des Rechts und der freien Marktwirtschaft deutlich erkennbar. Es ist daher heute besonders relevant und wichtig, auf einen amerikanischen Präsidenten zurück zu blicken, der wie kein anderer für Demokratie, Freiheit, Frieden und globale Zusammenarbeit stand und das kollektive Gedächtnis der Menschheit geprägt hat. John F. Kennedy war der erste amtierende US-Präsident, der Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg besuchte. 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband. Diese über 230 Seiten starke Publikation beinhaltet u.a. die Biographie von John F. Kennedy, Essays über sein mediales und politisches Wirken, seinen Besuch in Köln sowie Portraits und Arbeiten der ausstellenden Künstler, die sich mit dem Thema

John F. Kennedy künstlerisch auseinander gesetzt haben. Über 70 Fotografien des John F. Kennedy Presidential Library and Museums geben Einblicke in das Leben und Wirken des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Begleitband kann über den deutschen Buchhandel oder direkt bei der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Universitätsstr. 33, 50931 Köln, für zwölf Euro bezogen werden.

Das Kammerorchester der Universität zu Köln unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Michael Ostrzyga wird die Eröffnungsveranstaltung am 8.November um 19 Uhr in der Aula 2 der Uni Köln mit der Komposition: „Adagio for Strings“ von Samuel Barber musikalisch begleiten. pk

BUS:
Press Nr. 8┬®Elmar Diks
Press5┬® Aaron Vidal
Will McBride ┬®Courtesy of CAMERA WORK