FSJ-Kultur im Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Remagen. Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck bietet jungen Leuten bis Mindestalter 28 Jahre, die Chance, ein sogenanntes Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur) zu absolvieren. Start ist der 20. September 2020. Bis zum 15. März können Interessierte sich online für diese Stelle bewerben. Das Bewerbungsverfahren läuft über das Kulturbüro Rheinland-Pfalz unter www.fsjkultur-rlp.de oder Tel: 02621/62315-0

Eigenes Projekt entwickeln

Wie es dazu in der Ausschreibung heißt, besteht im FSJ Kultur die Möglichkeit, die Arbeit in kulturellen Einrichtungen hinter den Kulissen kennen zu lernen und das Jahr zur persönlichen Orientierung zu nutzen. Im FSJ Kultur bietet das Haus jungen Menschen vielfältige Optionen, sich in den Berufsalltag eines Museums einzubringen. Die Aufgabengebiete reichen von Vermittlung, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation bis zur Ausstellungstechnik – so kann die Entwicklung einer Ausstellung miterlebt und mitgestaltet werden. Gemeinsam erarbeitet das Museum mit den Freiwilligen ein Aufgabenspektrum, das ihnen in dem Jahr möglichst viele Einblicke ermöglicht, die zur Berufsorientierung dienen können. Außerdem soll ein eigenes Projekt entwickelt und im Museum präsentiert werden.

Erwartet werden von den Bewerberinnen und Bewerbern ein tiefgehendes Interesse an Kunst und Kultur, handwerkliche Begabung, Interesse am Erlernen von künstlerischen Techniken und eine motivierte und sorgfältige Arbeitsweise. Der Besitz eines Führerscheins ist ein Plus. Freiwilligen wird ein monatliches Taschengeld gezahlt, zudem sind sie sozialversichert. Darüber hinaus nehmen sie an insgesamt 25 Bildungstagen teil. In diesen werden fachspezifische Kompetenzen vermittelt und durch den Austausch mit anderen Freiwilligen die persönliche Entwicklung und berufliche Orientierung gestärkt. Zudem wird das FSJ Kultur als Praxisteil bei der Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt (vorausgesetzt, der schulische Teil wurde bereits im Gymnasium nach Klasse 12 erworben). pk

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Außenansicht Arp Museum vom Rhein aus gesehen. Foto: Archiv Arp Museum