Brand im Kunstmuseum Bonn – Haus bleibt dennoch geöffnet  Bonn.

Brand im Kunstmuseum Bonn: Auf ca. 10 000 bis 20 000 Euro beläuft sich nach den Worten von Intendant Stephan Berg, der Schaden, der bei einem  Kabelbrand in einer Zwischenwand der ersten Etage des Kunstmuseums Bonn hinter einer Doppelwand des Wechselausstellungbereichs entstanden ist. Dort wird u.a. noch bis bis zum 7. Januar die Ausstellung von Georg Herold „Eine monografische Präsentation,“ gezeigt. Brandursache dürfte ein Kurzschluss in einem Kondensator gewesen sein, der vermutlich zu dem Schwelbrand geführt hat, der die automatische Brandmeldeanlage auslöste.  

Die Bilanz: Niemand ist zu Schaden gekommen, auch die Kunstwerke sind nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Davon konnte sich der Künstler selbst ein Bild machen, als er seine Arbeiten inspizierte. Das Kunstmuseum Bonn bleibt geöffnet, lediglich die Ausstellung von Georg Herold ist bis zum 25. Dezember geschlossen und somit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.  

Der Brand war in einem Wandzwischenraum über einem der drei Räume derWechselausstellung ausgebrochen. An den dort ausgestellten Kunstwerkenvon Georg Herold hat Chefrestauratorin Antje Janssen leicht erhöhteVerschmutzungen festgestellt, jedoch keinerlei Russpartikel odersonstige Schäden, wie sie sagte. Als der Alarm ausgelöst wurde, lief alles nach Plan, stellte Stephan Berg fest: „Während die Feuerwehr anrückte, wurde das Haus geräumt.“ Etwa 30 Besucherinnen und Besucher waren zu diesem Zeitpunkt im Kunstmuseum, außerdem 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in erster Linie Aufsichtspersonal. 

Das Städtische Gebäudemanagement unter Federführung von Josef Breuer wird jetzt die Elektroarbeiten organisieren. Voraussichtlich wird es vorübergehend in den drei Räumen etwas dunkler sein als gewohnt, weil Beleuchtungskabel beschädigt sind, teilte Stephan Berg mit. Die Feuerwehr hatte den Schwelbrand mit Kohlenstoffdioxid bekämpft und die Räume mit Überdrucklüftern vom Rauch befreit. 27 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

pk

 

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Bild 1 – Blick in einen Wandzwischenraum, wo es vermutlich zu dem Kabelbrand kam.
Foto: Peter Köster  

Bild 2 – Mit entsprechender Beleuchtung vermeintlicher Verschmutzung der Kunstwerke auf der Spur.
Foto: Peter Köster 

Bild 3Eines der Werke von Georg Herold.
Foto: Peter Köster